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Coronavirus (2019-nCoV):

Info für besorgte Bürger

Am 31. Dezember 2019 wurde das WHO-Landesbüro in China über eine Häufung von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache in Wuhan, einer Metropole mit 11 Millionen Einwohnern in der Provinz Hubei, informiert. Die chinesischen Behörden haben am 7. Januar 2020 ein neuartiges Coronavirus als Ursache der Erkrankung identifiziert. Das Virus gehört wie das SARS-Virus zu den beta-Coronaviren.

Am 20. Januar 2020 bestätigten die chinesischen Behörden mehrere solcher Mensch-zu-Mensch-Übertragungen, ebenso wie etwa ein Dutzend Erkrankungsfälle bei medizinischem Personal. Außerhalb von China sind bisher einzelne Fälle aufgetreten, in Ländern mit hohem Reiseaufkommen von und nach China, die Betroffenen waren zuvor in Wuhan gewesen.

In Deutschland sind erstmals Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) bestätigt worden. Die Betroffenen stammen aus Bayern, sie wurden den Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Soziales zufolge isoliert, werden medizinisch versorgt und befinden sich klinisch in einem guten Zustand. Mit einem weiteren Import von einzelnen Fällen nach Deutschland muss gerechnet werden. Auch einzelne Übertragungen in Deutschland sind möglich. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt derzeit weiterhin gering.‎ Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) verfolgt das Geschehen weiterhin und steht mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kontakt.

Der Verdacht auf eine Erkrankung durch 2019-nCoV besteht nur bei

1.    Personen mit Atemwegserkrankungen unabhängig von deren Schwere
       UND Kontakt mit einem bestätigten Fall mit 2019-nCoV

2.    Personen mit Atemwegserkrankungen unabhängig von deren Schwere
       UND Aufenthalt in einem Risikogebiet

Um die Ausbreitung von Krankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, zu vermeiden, sollten ganz besonders in Regionen mit Erkrankungsfällen durch das neuartige Coronavirus gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten gehalten werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.

Für weitere Informationen stehen Ihnen nachfolgende Links zur Verfügung:

Hier finden Sie allgemeine Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung dazu, wie man sich und andere durch vorbeugende Hygienemaßnahmen vor ansteckenden Infektionskrankheiten schützen kann:

 

 

V. i. S. d. P. Residenzbote.de --- Informationen aus Kirchheimbolanden und der Region