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Interkommunale Zusammenarbeit:
Donnersbergkreis erhält über 1,24 Millionen Euro Förderung
Der Donnersbergkreis ist als Landkreis in Rheinland-Pfalz an mehreren Projekten der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) beteiligt und erhält hierfür Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 1,24 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt im Rahmen der landesweiten IKZ-Initiative des Landes Rheinland-Pfalz, die darauf abzielt, kommunale Verwaltungen durch Kooperationen zukunftsfähig, effizient und krisenfest aufzustellen.
Interkommunale Zusammenarbeit ermöglicht es Landkreisen, Städten und Gemeinden, Aufgaben gemeinsam wahrzunehmen, Ressourcen zu bündeln und Fachwissen über Verwaltungsgrenzen hinweg zu nutzen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt diese Kooperationen insbesondere bei den Anlauf- und Aufbaukosten gemeinsamer Projekte.
Der Donnersbergkreis wirkt aktuell an vier geförderten IKZ-Projekten mit:
Für den Aufbau einer zentralen Vergabestelle und eines gemeinsamen Fördermittelmanagements erhalten der Landkreis Donnersbergkreis sowie die Verbandsgemeinden Kirchheimbolanden, Göllheim und Bruchmühlbach-Miesau eine Förderung in Höhe von 353.400 Euro.
Im Projekt „IKZ Sicherheitstechnik“ arbeiten der Landkreis Donnersbergkreis sowie die Verbandsgemeinden Eisenberg, Kirchheimbolanden, Göllheim, Nordpfälzer Land und Winnweiler zusammen. Für dieses Vorhaben stehen 420.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.
Darüber hinaus ist der Donnersbergkreis Teil des Projekts „Interkommunale Verwaltungsstäbe“, das mit 419.923 Euro gefördert wird. Beteiligt sind die Landkreise Donnersbergkreis, Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Kaiserslautern und Kusel.
Im Projekt „Ersthelfer-App“, das mit 50.000 Euro gefördert wird, arbeiten der Landkreis Donnersbergkreis, der Landkreis Kusel und die Stadt Kaiserslautern zusammen.
Mit der Beteiligung an diesen Projekten leistet der Donnersbergkreis einen wichtigen Beitrag zur interkommunalen Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz. Die geförderten Vorhaben stärken nachhaltige Verwaltungsstrukturen, fördern den Wissenstransfer und verbessern langfristig die Leistungsfähigkeit der kommunalen Verwaltung zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger.
