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Gesundheit

Was tun in der Grippewelle?

Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen

Die Grippewelle hat den Höhepunkt noch nicht erreicht. Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Influenza-Infektionen und die Arztbesuche aufgrund akuter Atemwegserkrankungen steigt weiterhin. Die Grippewelle beginnt meist im Dezember. Generell verbreiten sich Viren, die akute respiratorische Erkrankungen (ARE) auslösen, in der kälteren Jahreszeit besser.

Die Ansteckungsgefahr kann durch das eigene Verhalten gesenkt werden:

Das Immunsystem stärken, z.B. durch regelmäßigen Sport, viel frische Luft, ausreichend Schlaf, Vermeidung von Stress und eine mineralstoff- und vitaminreiche und ausgewogene Ernährung

Regelmäßig und gründlich die Hände waschen

Engen Kontakt mit kranken Menschen vermeiden

Regelmäßig lüften

Abstand zu Menschen halten, die husten oder niesen

Händeschütteln vermeiden und sich nicht ins Gesicht fassen

Risikogruppen sollten medizinische Masken oder partikelfiltrierende Halbmasken wie FFP2-Masken tragen

Auch eine Grippeschutz-Impfung kann aktuell noch sinnvoll sein. Aufgrund der typischen Dauer der Grippewellen von drei bis vier Monaten bis in den Mai hinein ist eine Grippeimpfung auch jetzt noch möglich und empfehlenswert – vor allem für Risikogruppen. Die Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) insbesondere für alle über 60, für chronisch Kranke, für Schwangere ab dem 2. Trimenon und für Medizinpersonal empfohlen.


Auch Impfungen gegen Pneumokokken, RSV und COVID-19 sowie die RSV-Prophylaxe bei Neugeborenen und Säuglingen sollten gemäß den Empfehlungen der STIKO aktuell sein. Das Robert Koch-Institut (RKI) schreibt: Sollte die Impfung bisher versäumt worden sein, „kann es auch zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein, die Impfung nachzuholen. Schließlich ist nie genau vorherzusagen, wie lange eine Influenzawelle andauern wird. In der Saison 2022/2023 kam es beispielsweise im März zu einer zweiten Grippewelle durch eine andere Virusvariante.“

Info:

Informationen zu Möglichkeiten, sich vor Ansteckung durch respiratorische Viren zu schützen, und zur Grippeschutzimpfung sind auch auf der RKI-Internetseite und − für die breite Öffentlichkeit − bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Internet abrufbar.