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Region: Arbeitsmarkt

„Arbeitslosigkeit auf neuem Rekord-Tief – Arbeitsmarktpolitische Herausforderungen von morgen bereits heute angehen“

„Die Arbeitslosigkeit ist in Rheinland-Pfalz im September auf ein neues Rekord-Tief gesunken. Die Arbeitsagenturen im Land können sowohl die niedrigste Zahl an Arbeitslosen vermelden als auch mit 4,6 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote, die wir in Rheinland-Pfalz jemals registriert haben – und das trotz des Zuwachses an Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt“, teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktzahlen mit.

Danach waren im September in Rheinland-Pfalz 100.820 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 5.345 weniger als im August und 6.794 weniger als noch im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. Im September des Vorjahres lag sie bei 4,9 Prozent.

„Dieser Erfolg ist auch ein Resultat unserer kontinuierlichen und aktiven Arbeitsmarktpolitik im Land“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, sondern müssen uns frühzeitig mit den arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen von morgen beschäftigen und die richtigen Weichen für den weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit stellen“, ergänzte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Arbeitsministerin wies in diesem Kontext auf die bereits bestehenden beziehungsweise neu aufgelegten Förderangebote des Ministeriums und des Europäischen Sozialfonds hin.

Die im Förderansatz „Zukunftsfähige Arbeit“ geförderten Projekte unterstützen die Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fit zu halten und auf den immer schneller werdenden technischen Wandel vorzubereiten – ein wichtiger Schritt zur Fachkräftesicherung und zur Begegnung des demografischen Wandels.

Infolge des Wandels der Arbeitswelt gewinnt auch die berufliche Weiterbildung immer weiter an Bedeutung. Hier setzen das Arbeitsministerium und der ESF mit der Initiative „60 Jahre ESF – 60 Prozent für Ihre berufliche Weiterbildung“ neue Anreize für Beschäftigte, sich beruflich weiterzubilden. Das Land und der ESF erstatten 60 Prozent der Kosten einer berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahme – bis maximal 600 Euro.

„Eine der größten sozial- und beschäftigungspolitischen Herausforderungen ist die Bekämpfung von Armut durch die soziale Eingliederung vor allem derjenigen Menschen, die dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind“, so die Arbeitsministerin.

Der neue Förderansatz „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ sei ein Beispiel für die wichtige Rolle, die die Arbeitsmarktpolitik des Landes dabei spiele. Ab 2018 soll das „Bedarfsgemeinschaftscoaching“ langzeitleistungsbeziehende Menschen durch aufsuchende Arbeit und intensive Begleitung unterstützen. Ziel ist es, ihre berufliche Integrationsfähigkeit zu verbessern und die Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen. Dabei sollen auch die Verbesserung der Situation der in den Familien lebenden Kinder und präventive Ansätze zur Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit im Vordergrund stehen.

Die Weichenstellung für den Arbeitsmarkt von morgen steht darüber hinaus im Zentrum der ESF-Jahreskonferenz „60 Jahre ESF – Arbeitsmarktpolitische Herausforderungen gestern, heute und in der Zukunft“, die am 19.Oktober 2017 in Boppard stattfindet.

V. i. S. d. P. Residenzbote.de --- Informationen aus Kirchheimbolanden und der Region